Hygienekonzept

(Veranstaltungen und Proben)
für den „RAUM für Theater, Musik und Bewegung“ im Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) (Corona-Pandemie)
gültig ab dem 10. Oktober 2021

3G-Regel bei kleineren Veranstaltungen bis zu 1.000 Personen

  • Anwendung der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet mit PCR-Test oder Antigen-Schnelltest sowie Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, und noch nicht eingeschulte Kinder), wenn in einem Landkreis/einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz von 35 überschritten wird
  • Eigene Entscheidung der Veranstalter, ob
    • Gäste mit Abstand von 1,5 Meter platziert werden, dann ohne Maskenpflicht für die Besucher
    • oder ob auf Mindestabstände verzichtet wird, dann jedoch mit Maskenpflicht für die Besucher
  • kein Alkoholverbot
  • kein personalisierter Kartenverkauf

1. Umsetzung der 3G-Regel:

Zutritt zu Veranstaltungen im RAUM erhalten Personen unter Anwendung der 3G-Regel:

  • geimpft,
  • genesen oder
  • getestet mit PCR-Test oder Antigen-Schnelltest
  • sowie Kinder bis zum sechsten Geburtstag,
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, und noch nicht eingeschulte Kinder
  • Information über die Umsetzung der 3G-Regel erhält das Publikum per eMail (Platz-Reservierungs-Mail). Darin ist auch die Aufforderung enthalten, entsprechende Nachweise und Personalausweis bereit zu halten. Mitwirkende und Team werden im Vorfeld mündlich oder schriftlich informiert.
  • Zugangskontrolle samt Identitätsfeststellung:
  • Noch vor Betreten des Gebäudes prüft die Vorstandschaft oder eine beauftrage Person die vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise aller Personen, die sich zur Veranstaltung im Gebäude befinden (Künstler, Team, Publikum).
  • Im Gebäude gilt grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske („OP-Maske“). Dies ist über Aushänge im Eingangsbereich und in der „Platz-ReservierungseMail“ kommuniziert.
  • Der Kartenvorverkauf wird online/telefonisch geregelt. Die Ticketkäufer geben bei der Bestellung an, wie viel Personen einem Haushalt angehören. Daran orientiert sich die Bestuhlung im Veranstaltungsraum oder im Innenhof (open air).
  • Es werden ausschließlich Sitzplatzkarten ausgegeben.
  • Für jede Veranstaltung wird ein individualisierter Sitzplan erstellt. Dieser orientiert sich an den Platzreservierungen. Kann der Mindestabstand von 1.5 m zu anderen Personen gewahrt werden, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, so entfällt bei dieser Veranstaltung das Gebot zum Tragen einer Gesichtsmaske am fest zugewiesen Sitz-/Stehplatz. Sie kann am Platz abgenommen werden. Darüber informiert ein Aushang an der Abendkasse.
  • Kann der Mindestabstand von 1.5 m nicht gewährleistet werden, so gilt auch am Platz Maskenpflicht.

2. Umsetzung der Abstandsregel:

  • Weiterhin gilt das Gebot der Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 Metern zwischen Personen beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten auf Fluren, Gängen, Treppen, Garderoben-, Kassen-, und Sanitärbereiche. (Personen, die nach den aktuell gültigen Regelungen im Verhältnis zueinander von den Kontaktbeschränkungen befreit sind, haben die Abstandregel
    untereinander nicht zu befolgen.)
  • Bei ausverkaufter Veranstaltungen wird dies schon vor dem Gebäude über Aushang kommuniziert, um unnötige Menschenansammlungen an der Abendkasse zu vermeiden.
  • Der Laufweg zur Lenkung des Publikums wird mit entsprechender Beschilderung geführt (Einbahnstraßenkonzept). Eintritt herhält das Publikum über die Eingangstür im Flur. Für den kontrollierten Auslass wird die Feuerschutztüre genutzt. Bei „open air“-Veranstaltungen im Innenhof ist auch ein Einbahnstraßenkonzept gewährleistet.
  • Die Garderobe ist für das Publikum geschlossen. Jacken werden am Platz abgelegt.
  • Die Einlasskontrolle/Abendkasse ist mit einer Spuckschutzvorrichtungen als zusätzliche Schutzmaßnahme ausgestattet.
  • Alle Gäste werden mit gut sichtbaren Aushängen über die Abstandregel (auch im Sanitärbereich) informiert.

3. Gebot zum Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung

  • Im Gebäude gilt grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske („OPMaske“).
  • Ausgenommen davon sind Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist, solange dies vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachgewiesen werden kann, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben darüber enthalten muss, warum die betroffene Person von der Tragepflicht befreit ist.
  • Dies ist über Aushänge im Eingangsbereich und in der „Platz-Reservierungs-eMail“ kommuniziert.
  • Mitwirkende haben im Veranstaltungsraum, Fluren und Toilette eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Hiervon sind ausgenommen:
  • Mitwirkende, soweit dies zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt,
  • Mitwirkende, die für die künstlerische Darbietung einen festen Platz eingenommen haben und dabei den erforderlichen Mindestabstand einhalten; Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in diesen Fällen aber für Auf- und Abtritt!!!,
  • Kinder bis zum sechsten Lebensjahr,
  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist.
  • Die Mitwirkenden sind mündlich informiert.

4. Konzept zum Umgang mit Erkrankten und Verdachtsfällen:

Vom Besuch und von der Mitwirkung/Mithilfe an Veranstaltungen sind Personen ausgeschlossen,

  • die in den letzten 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten hatten oder
  • Symptome aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
  • Ticketkäufer werden schriftlich über das Ausschlusskriterium in der Platz-Reservierungs-Email informiert.
  • Mitwirkende/Team werden mündlich informiert.
  • Sollten Personen während der Veranstaltung Symptome entwickeln, haben sie umgehend die Veranstaltung zu verlassen. Die Vorstandschaft des „RAUM für Theater, Musik und Bewegung“ nimmt hier vom Hausrecht gebrauch.

Bei Auftreten von Symptomen mit Verdacht auf COVID-19 bei einer der beteiligten Personen (Besucherinnen bzw. Besucher und Mitwirkende/Team) während des Veranstaltungsbetriebs ist die Vorstandschaft zu informieren, die den Sachverhalt umgehend dem zuständigen Gesundheitsamt meldet.

5. Kontaktpersonenermittlung:

Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter den Besucherinnen bzw. Besuchern, Mitwirkenden und Helfern zu ermöglichen, ist eine Dokumentation mit Angaben von Namen und sicherer Erreichbarkeit (Telefonnummer oder EMail-Adresse bzw. Anschrift) einer Person je Hausstand und Zeitraum des Aufenthalts zu führen.
Eine Übermittlung dieser Informationen darf ausschließlich zum Zweck der Auskunftserteilung auf Anforderung und gegenüber den zuständigen Gesundheitsbehörden erfolgen. Die Dokumentation ist so zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen können und die Daten vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust oder unbeabsichtigter Veränderung geschützt sind. Die Daten sind nach Ablauf eines Monats zu vernichten.

Mitwirkende, Besucherinnen und Besucher und Personal sind bei der Datenerhebung entsprechend den Anforderungen an eine datenschutzrechtliche Information gemäß Art. 13 der Verordnung (EU) 2016/679 in geeigneter Weise über die Datenverarbeitung zu informieren.

  • Bei der Sitzplatzvergabe werden sitzplatzbezogen der Name und Kontaktdaten gespeichert.
  • Kartenvorverkauf über ok-Ticket: Bei online-Ticketbestellungen werden diese von ok-Ticket erhoben und dem „RAUM“ zur Verfügung gestellt.
  • Kartenvorverkauf organisiert vom RAUM: Bei der Ticketbestellung werden die Kontaktdaten von mindestens einem Besucher aus dem Hausstand abgefragt und gespeichert.
  • An der Abendkasse muss pro Platzkarte Name und Kontakt abgefragt und notiert werden.

6. Hygienekonzept:

  • Händedesinfektonsmittel (als flankierende Maßnahme) steht am Einlass bereit.
  • Im Veranstaltungsraum steht eine Waschgelegenheit mit Flüssigseife und textilen Gästehandtüchern (werden nach Gebrauch im Kochprogramm desinfizieren gewaschen) sowie Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Es sind gut sichtbar Infographiken zur Handhygiene angebracht.
  • In den Toiletten befinden sich Waschgelegenheiten, Flüssigseife und Einmalhandtücher. Bei den Waschgelegenheiten sind gut sichtbar Infographiken zur Handhygiene angebracht.

7. Reinigungskonzept:

  • Die Kontaktflächen (Türgriffe, Tischoberflächen, Stuhllehnen) werden vor Einlass mit fettlösenden Haushaltsreiniger oder alternativ mit mindestens begrenzt viruzider Flächendesinfektion gereinigt.
  • Toilette unterliegen einem erhöhten Reinigungsintervall.
  • Auf die Aufbereitung von Reinigungsutensilien wird geachtet. Putztücher werden im Kochprogramm desinfizieren gewaschen. Eimer werden regelmäßig mit mindestens begrenzt viruziden Mittel gereinigt.

8. Parkplatzkonzept:

  • Wegen der stark begrenzten Zuschauerzahl sind ausreichend Parkplätze für Publikum, Mitwirkende und weitere am Veranstaltungsbetrieb beteiligten Personen vorhanden, um verteilt parken zu können.
  • Eine Einlasszeit von 30 Minuten entzerrt das Eintreffen des Publikums.

9. Lüftungskonzept:

Der Veranstaltungsraum verfügt über eine entsprechend ausgelegte Lüftungsanlage, so ist die Frischluftzufuhr zu jeder Zeit gesichert.

  • Nach Möglichkeit werden Veranstaltungen „open air“ durchgeführt.
  • Der Flur wird 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn belüftet.
  • Zwischen zwei Veranstaltungen wird eine 30 minütige Pause eingeplant, damit ein vollständiger Frischluftaustausch stattfinden kann.
  • Sanitäreinrichtungen sind dauerhaft zu belüftet.

10. Aufenthaltsort für Mitwirkende:

  • Es wird ein ausreichend großer Raum als Backstage-Bereich zur Verfügung gestellt.
  • Treten mehrere Mitwirkende verschiedener Haushalte bei einem Programm auf, sind die Garderobenplätze mit Mindestabstand fest zugewiesen. Auf Durchlüftung wird geachtet.
  • Es werden keine Snacks, wie sonst üblich, angeboten. Mitwirkende werden gebeten, sich selbst zu versorgen.

11. Durchführung von Proben:

  • Auch hier gilt die 3G-Regel (Punkt 1)
  • Veranstaltungsraum ist zugleich Probenraum. Die Esemblegröße ist der Raumgröße hinreichend in Bezug auf den Mindestabstand angepasst.
  • Bei Proben greift das Lüfungskonzept (Punkt 8).
  • Auftrittsutensilien (z.B. Mikrofon, Heatset, Jonglagebälle) werden immer nur von der gleichen Person benutzt und dürfen nicht getauscht werden.

12. Unterweisung von Mithelfenden / Team:

Helfende werden vom Vorstand in die Schutzmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich ihrer Umsetzung eingewiesen. Sie erhalten z. B. Informationen zum Infektionsgeschehen sowie zu SARS-CoV-2-kompatibleSymptomatik.

13. Gastronomische Angebote:

  • Es werden nur Flaschengetränke ausgegeben.
  • Ein Spuckschutz ist am Verkaufstisch angebracht.

14. Generell gilt:

A. Für die Einhaltung der Regelungen ist die Vorstandschaft zuständig.

B. Personen, die nicht zur Einhaltung dieser Regeln bereit sind, ist im Rahmen des Hausrechts der Zutritt zu verwehren.

 

Cham, 10. Oktober 2021
Kerstin Pongratz (erste Vorsitzende)